Podologie mit Fußpflege (Pediküre) und Nagelpflege (Maniküre) in der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Welche Fußpflege bei Diabetes?

Eine Frage, die sich täglich hunderttausende von Diabeteserkrankten in Deutschland stellen müssen. Die Podologinnen und Podologen unserer Podologie-Praxis in der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Durch Erfahrung bei der medizinischen Fußpflege, aber auch der kosmetischen Fußpflege, reagieren unsere Podologinnen und Podologen nicht nur auf Ihre Fußleiden, sondern können aktiv und individuell auf Ihre Füße und Fußbeschwerden agieren.

Aufgaben des Arztes bei Diabetes

Beratungen beugen oft Schäden und unnötigen Schmerzen vor

Wie wichtig eine gute Beratung sein kann, wird den meisten Diapetespatienten spätestens bei dem berühmten "Acha-Effekt" bewusst.

Eine der wichtigsten Maßnahmen bei Diabetes und dem Diabetiker-Fuß ist die Information und Beratung der Diabeteserkrankten aber auch deren Angehörigen durch einen Mediziner. Die Beratung durch einen Arzt ist nicht nur spürbarer Schädigung wichtig, sondern zur präventiven medizinischen Fußpflege zudem sehr sinnvoll. Viele schwerwiegende Folgen bei diabetischen Füßen könnten vermieden werden. Die Zahl der Amputationen am Bein würde erheblich sinken. Von den Folgekosten mal ganz abgesehen.


Aufklärung von Diabetes ist Sache des Arztes

Eigentlich alle Aspekte zum Diabetikerfuß machen deutlich, wie wichtig eine fundierte Aufklärung über Komplikationen und Spätfolgen bei Diabetes sind.

Leider sieht unser Gesundheitssystem eine präventive Behandlung nicht vor. Die Krankenkassen finanzieren nur die Folgen. Die besondere Fußpflege durch den podologen davor müssen die Patienten in der Regel selbst bezahlen.


Die Aufklärung durch die Krankenkassen erfolgt erst, wenn schon die ersten Anzeichen von Schädigungen am Fuß auftreten. Dabei könnten durch eine frühzeitige Aufklärung durch die Krankenkassen eine Vielzahl der Diabeteserkrankungen verhindert werden.


Bei Elke Meisel Podologie in Nürnberg versuchen unsere Podologinnen und Podologen auch auf unsere ausländischen Mitbürger einzugehen und sprachliche Barrieren zu überwinden.


Wichtige Untersuchungen bei Diabetikern

Auch bei Routinebesuchen sollte der Arzt immer die Füße des diabetischen Patienten untersuchen. Dabei achtet der Arzt auf:
  • Hautveränderungen der Füße und Zehen,
  • Veränderungen in der Fußstatik und
  • Veränderung der Fußmotorik.
  • Durchblutungsstörungen können durch Tasten der Fußpulse entdeckt werden.
  • Nerven werden durch ihr Vibrationsempfinden mit Hilfe einer speziellen Stimmgabel und dem Reflexhammer überprüft.
  • Kalt und Warm Empfinden des Patienten wird untersucht.

Tipps für den Betroffenen Diabetiker

Holen Sie sich Hilfe. Auch zur kosmetischen Fußpflege. Wenn sie Diabetiker sind und bei ihnen die Empfindungsfähigkeit an den Füßen bereits nachgelassen hat, sollten Sie unbedingt die nachfolgenden Tipps und Fußpflegehinweise beachten.


Wenn Sie nicht selbst in der Lage sind, die tägliche Fußpflege selbst zu erledigen, dann lassen Sie sich bei der Fußpflege helfen. Durch Verwandte oder durch geschulte Fußpfleger und Podologinnnen und Podologen. Sie schützen sich so vor selbstverursachten gesundheitlichen Problemen.


Tipps zum täglichen Fußbad bei der Fußpflege

  • Waschen Sie täglich Ihre Füße.
  • Benutzen Sie milde Seifen.
  • Das Wasser sollte eine Temperatur bis zu 37° C haben.
  • Da die Empfindung an den Füßen bzw. Zehen gestört sein kann, sollten Sie um Verbrennungen zu vermeiden die Wassertemperatur mit dem Ellenbogen oder mit einem Thermometer überprüfen.
  • Die Füße gründlich waschen, besonders zwischen den Zehen.
  • Das Fußbad sollte nicht länger als 5 Minuten dauern, da die Haut sonst zu geschwächt wird.


Fußpflege nach dem Fußbad

Trocknen Sie Ihre Füße sehr sorgfältig.

  • Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit zwischen den Zehen zurückbleibt.
  • Zwischen den Zehen ist der Fuß besonders anfällig für Schädigungen und Fußpilz.
  • Reiben sie die Haut nicht, sonst wird sie zu sehr gereizt oder reißt gar.
  • Benutzen Sie eine Feuchtigkeitscreme, die Sie sanft einmassieren. Das hält Ihre Haut geschmeidig und vermeidet die Bildung von Hautrissen, wie sie bei der diabetischen autonomen Neuropathie typisch ist.


Pediküre bei der kosmetischen Fußpflege nur mit der Nagelfeile

  • Fußnägel sollten Sie immer nur mit der Nagelfeile kürzen.
  • Benutzen Sie keine Schere oder andere Instrumente.
  • Die Empfindsamkeit kann so stark vermindert sein, dass Sie nicht einmal merken, dass Sie sich geschnitten haben.
  • Eingewachsene Nägel zuerst vom Arzt untersuchen lassen und dann vom Podologen behandlen lassen. Eine Selbstbehandlung kann fatale Folgen haben.
  • Wenn Sie zur Fußpflege gehen, sollten Sie darauf achten, dass der Fußpfleger eine Zusatzausbildung für diabetische Füße hat.
    Die Podologinnen und Podologen bei Elke Meisel Podologie in Nürnberg am Stadtpark sind zertifiziert und zugelassen zur Behandlung von Diabetikern!


Tägliche Inspektion der Füße, Zehen und Fußsohlen ist wichtig

  • Untersuchen Sie Ihre Füße täglich. Am besten bei Ihrer täglichen kosmetischen Fußpflege.
  • Dokumentieren Sie Veränderungen, ob Sie sich Druckstellen oder kleine Verletzungen zugezogen haben.
  • Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, können Verletzungen vorhanden sein. Daran sollten Sie immer denken und deshalb auch niemals nachlässig werden.
  • Nehmen Sie einen Spiegel zur Hilfe, um Ihre Fußsohlen zu inspizieren. Die Untersuchung der Fußsohlen ist wichtig, weil sich hier schnell Schwielen bilden können.
  • Reicht Ihre Sehkraft für diese Untersuchung nicht aus, sollten Sie sich von Angehörigen, Pfleger, Fußpfleger oder Podologen helfen lassen.
  • Suchen Sie bei Veränderungen oder Verletzungen sofort einen Arzt auf.

Wärmen Sie Ihre Füße nicht mit der Wärmflasche

Halten Sie Ihre Füße warm und trocken.

  • Tragen Sie nur Strümpfe aus Wolle oder Baumwolle. Benutzen Sie keine synthetische Textilien.
  • In unserer Podologie Praxis vertreiben wir auch für Ihre Füße die passenden Diabetikersocken oder Diabetikerstrümpfe.
  • Tragen Sie keine gestopften Strümpfe. Unebenheit führen zu Verletzungen.
  • Wechseln Sie täglich ihre Strümpfe oder Socken.
  • Benutzen Sie keine Wärmeflasche.
  • Tragen Sie bei frierenden Füßen Bettsocken, dann kann es auf keinen Fall zu unbemerkten Verbrennungen kommen.


Vorsicht vor Pilzinfektionen

Worauf Sie außerdem bei Ihrer täglichen Fußpflege achten sollten.

  • Suchen Sie bei Juckreiz zwischen den Zehen einen Arzt oder Podologen auf.
  • Pilzinfektion müssen unbedingt und unmittelbar behandelt werden. Der Raum zwischen den Zehen ist anfällig für Fußpilz.
  • Auch deshalb sollten Sie nach einem Fußbad diese Stellen besonders sorgfältig abtrocknen.


Keine Selbstbehandlung bei Warzen und Hühneraugen

Fazit: Bei allen Veränderungen an den Füßen, Zehen, oder Fußsohle sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Ein Arzt wird Ihnen bei Bedarf eine Überweisung zum Podologen ausstellen. Gehen Sie nicht zu selbsternannten Fußpflegern. Das gilt auch für so normale Erscheinungen wie Hühneraugen oder Warzen.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für ärztliche Überweisungen zum Podologen!

  • Verwenden Sie keine Hühneraugenpflaster oder Tinkturen. Diese wirken ätzend und können die Haut schwer schädigen und zu offenen Wunden führen.
  • Verwenden Sie keine Schaumstoffpolster. Sie bieten den idealen Nährböden für Bakterien.
  • Am besten verlassen Sie sich auch hier auf die Behandlung des Arztes und die anschlissende medizinische Fußpflege des Podologen.


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